In Googles Browser Chrome fehlt das extra-Eingabefeld für Suchanfragen, da Chrome automatisch eine Suche ausführt, wenn die Eingabe im Adressfeld keine URL ist.
Diese Funktion lässt sich relativ einfach in Fiefox aktivieren:
- In die Adresszeile “about:config” eingeben, so kommt man zur ausführlichen Firefox-Konfiguration
- Nach “keyword.URL” filtern
- Hier als Wert “http://www.google.de/#q=” eingeben

Einstellung keyword.URL
Nun verhält sich Firefox bzgl. der Adresseingabe so ähnlich, wie Chrome.
Ich finde ja das neue Skype 5 für Mac-OS sehr gut, einzig die Schriftgröße im Chat empfinde ich als zu klein. Nachdem Skype geöffnet ist, lässt sich diese zwar mit cmd + und cmd – einstellen. Aber dies wird nach Beendigung von Skype wieder vergessen.
Mit ein bisschen Nachforschung habe ich dann herausgefunden, dass Skype 5 sogenannte “Chat-Styles” unterstützt. Das sind Pakete, in denen das Aussehen des Chats mit Bildern, JavaScript und CSS definiert wird. Es lässt sich hiermit in CSS nicht nur die Schriftgröße in Skype 5 ändern sondern auch Farben, Schriften und andere Parameter.
Schritt 1: “Panamericana.SkypeChatStyle” nach ~/Library/Application Support/Skype/ChatStyles kopieren und umbenennen.
Wir finden den Standard-Style “Panamericana.SkypeChatStyle” nach Rechtsklick auf /Programme/Skype und Auswahl von “Paketinhalt zeigen” unter /Contents/Resources/ChatStyles in dem Skype-Paket. Um einen eigenen Chat-Style zu erstellen kopieren wir zunächst diesen existierenden “Panamericana.SkypeChatStyle” nach ~/Library/Application Support/Skype/ChatStyles (“~” meint das Home-Verzeichnis). Wenn der Ordner “ChatStyles” noch nicht existiert, erstellen wir ihn einfach. Nach dem Kopieren nennen wir den Style noch so, wie wir ihn gerne nennen möchten, z.B. “MeinStyle.SkypeChatStyle”.
Schritt 2: In den Skype Einstellungen den Style auf den eigenen umschalten.
In den Skype-Einstellungen können wir auf unseren neuen Style, die Panamericana-Kopie umschalten. Das geht unter “Chat & SMS/Stil”.

Schritt 3: Anpassung des CSS
Mit Rechtsklick auf die Datei “MeinStyle.SkypeChatStyle” und Auswahl von “Paketinhalt anzeigen” finden wir die Datei /Contents/Resources/css/main.css, in der der Stil unseres Skype-Chats festgelegt ist. Hier lässt sich, um die Schriftgröße zu ändern z.B. Zeile 2 “font: normal 13px/20px “Helvetica Neue”, Arial, sans-serif;” einfach auf “font: normal 18px/20px “Helvetica Neue”, Arial, sans-serif;” ändern. In dem CSS lässt sich so einiges ändern, mir hat aber eine größere Schrift erstmal gereicht.
Fertig, Skype 5 hat jetzt eine größere Schrift im Chatfenster.
In Python ist so einiges nützliches eingebaut. Wir finden in Python beispielsweise einen kleinen HTTP-Server und auch einen SMTP-Server. Auf Systemen mit installiertem Python lassen sich so Dateien schnell und unproblematisch zum Download durch andere Computer freigeben oder man kann mal eben einen Mail-Server zum Testen der selbst programmierten E-Mail-Versende-Funktion starten.
Mit dem HTTP-Server Verzeichnisse freigeben
Um Dateien per HTTP freizugeben, einfach mit dem Terminal in den Ordner wechseln, den man freigeben möchte und dann den Python-HTTP-Server mit
python -m SimpleHTTPServer
starten.
Der Server ist danach auf Port 8000 erreichbar, also unter http://MEIN_COMPUTER:8000/.
Mit dem Python-SMTP-Server E-Mail-Versendung testen
Sehr nützlich für die Software-Entwicklung ist der Python-SMTP-Debug-Server, der alle empfangenen E-Mails lediglich direkt auf der Kommandozeile ausgibt. Einen solchen SMTP-Server kann man auf Port 1025 mit dem Befehl
python -m smtpd -n -c DebuggingServer localhost:1025
starten.
Weitere Informationen:
Wenn man in Apple-Mail eine E-Mail, die nicht als Spam erkannt wurde, öffnet, in der sich Bilder befinden die aus dem Internet geholt werden, werden diese Bilder in der Standard-Einstellung angezeigt. Das ist nicht besonders gut, da der Versender so anhand der HTTP-Bildanfrage sehen kann, dass seine E-Mail angekommen ist und geöffnet wurde.
Um dieses Verhalten zu unterbinden, sollte man in Mail “Nicht lokal gesicherte Bilder in HTML-E-Mails anzeigen” deaktivieren.
In einer bestimmten Datei nach einem Suchwort suchen:
grep suchwort datei.txt
Alle Dateien im aktuellen Ordner und Unterordnern finden, die einen bestimmten Text enthalten:
grep -R "suchwort" *
Alle Dateien im aktuellen Ordner finden, die wort1 oder wort2 im Inhalt haben
grep -E "(wort1|wort2)" *
Dateien im aktuellen Ordner und Unterordnern finden, deren Namen einem bestimmen Muster entsprechen:
find . -name "*.jpg"
Dateien finden, deren Namen nicht einem bestimmten Muster entsprechen:
find . \! -name "*.jpg"
Dateien finden, deren Namen einem bestimmten Muster entsprechen und die einen bestimmten Text enthalten:
find . -name "*.php" -exec grep -il "suchtext" {} \;
Dateien finden, die bestimmte Datei-Endungen haben (Mit Regular-Expressions finden):
find . -regex ".*(php|html|tpl)$"
Große Dateien finden (Dateien finden, die größer als ca. 500 MB sind):
find . -type f -size +500000k -exec ls -lh {} \;
Dateien finden, deren Pfade einem bestimmten Pattern entsprechen:
find . -path "*/.svn*"
Dateien finden, deren Pfade nicht einem bestimmten Pattern entsprechen:
find . \! -path "*/.svn*"
Dateien finden, die nicht einem bestimmten User (nicht root) gehören:
find . \! -user root
Dateien finden, die “oo” oder “ee” im Namen haben:
find . \( -name "*oo*" -or -name "*ee*" \)
Dateien finden, die nicht “oo” oder “ee” im Namen haben:
find . \! \( -name "*oo*" -or -name "*ee*" \)
Hier noch die Manpages zu grep und find.

MAMP Gui
Als ich begann MAMP zu benutzen, vor ein paar Jahren, war es noch die einzige Möglichkeit unproblematisch einen Apache mit PHP und MySQL auf dem Mac zum Laufen zu bekommen. Inzwischen ist etwas Zeit vergangen und es gibt den aus der Windows- und Linux-Welt bekannten XAMPP als Alternative zu MAMP.
Zur Installation wird XAMPP, genauso wie MAMP einfach in den Programme-Ordner kopiert und ist dann auch sofort lauffähig. Die Komponenten von XAMPP lassen sich über das Terminal oder mit einer GUI Anwendung namens “XAMPP Controls” starten und stoppen. Die Standardinstallation benutzt die allseits bekannten Ports 80 und 3306 für apache und MySQL, weshalb man zum Starten das Administrator-Passwort eingeben muss. MAMP hingegen lässt sich nur über die MAMP-GUI starten und stoppen, nicht über das Terminal. Die MAMP-GUI bietet verschiedene Einstellungen, wie z.B. die Ports unter denen Apache und MySQL laufen. Eine solche GUI-Konfiguration ist in den XAMPP Controls nicht enthalten, hier muss man sich mit der Konfiguration von PHP, MySQL und Apache auskennen.

XAMPP Controls
Die Verzeichnisstruktur von XAMPP ist für jemanden, der schon mal ein bisschen auf einem Linux-Server rumgemacht hat, leicht verständlich. Alle Konfigurations-Dateien, wie my.cnf, httpd.conf und php.ini befinden sich im Ordner “etc”. Des weiteren finden wir einen “logs”-Ordner in dem die Logfiles landen und einen “htdocs”-Ordner, der als Wurzelverzeichnis für die Webserver-Dokumente dient. Bei MAMP ist die Ordner-Struktur ähnlich, sieht aber irgendwie etwas unaufgeräumter aus. In XAMPP kann man die verschiedenen Server, wie Apache, MySQL und ProFTP separat starten und beenden. In MAMP lassen sich Apache und MySQL nur gemeinsam steuern. Ein großes Manko von MAMP ist, dass man die my.cnf zur Konfiguration von MySQL vergeblich sucht.
Kann man nun eher MAMP oder XAMPP empfehlen? Ich persönlich bin von MAMP auf XAMPP umgestiegen, da es wesentlich mehr einer richtigen Server-Umgebung entspricht, umfangreichere Möglichkeiten der Konfiguration bietet und Distributionen für Linux, Windows und OS-X existieren. MAMP hingegen, das es nur für OS-X gibt, ist immer noch die bessere Wahl für Webdesigner oder Nebenbei-PHP-Programmierer die mal eben ein WordPress oder Joomla lauffähig haben wollen und Einstellungen am liebsten mit einem grafischen Benutzer-Interface machen.
Fazit: MAMP ist mehr Mac-mäßig und XAMPP besser für Profis Technikversierte wie Software-Entwickler.
Zum Ausprobieren:
Zur Webseite von MAMP
Zur Webseite von XAMPP
Unter dem Namen “Prism” gib es von dem Mozilla-Labs einen auf der Gecko-Engine basierten Browser, dessen Aufgabe es ist, als Rahmen für Web-Anwendungen zu dienen.
Beim Start vom Prism wird man zunächst nach der URL der Web-Anwendung gefragt, die man gerne nutzen möchte und Prism legt daraufhin Shortcuts im Dock, Programme-Ordner oder auf dem Schreibtisch an, mit der sich die Web-Anwendung dann direkt starten lässt.
Adressbar und Navigation lassen sich deaktivieren, da sie in dem meisten Web-Anwendungen ja eh nicht gebraucht werden.
Zur Webseite von Prism
Ein neuer Blog für Techniker.